Zweiter Aufruf: Erinnerungen an die Thomaskirche

Zweiter Aufruf: Erinnerungen an die Thomaskirche


# Aus dem Pfarrteam
Veröffentlicht von Stefan Kläs am Dienstag, 12. Mai 2020, 00:00 Uhr
© Emmaus

Von Stefan Kläs.  Am  1.  November  2020  wird  die  Thomaskirche  entwidmet.  Danach  ist  das  Gebäude  keine  Gottesdienststätte  mehr.  Mit  diesem Datum geht eine lange Geschichte zu Ende. 60 Jahre lang wurden  Gottesdienste  in  der  Thomaskirche  gefeiert,  haben  Menschen dort das Evangelium gehört, haben Hoffnung und Mut für ihr  Leben  geschöpft,  haben  Taufe,  Konfirmation  und  Hochzeit gefeiert. Aber auch Schweres und Trauriges hatten in der Thomaskirche einen Ort. Menschen haben ihrer Verstorbenen gedacht  oder  einfach  Stille  gefunden. 

Die  Fülle  dieser  Erfahrungen lässt sich nicht in einer einzigen Geschichte erzählen. Darum  laden  wir  anlässlich  der  Entwidmung  alle  Menschen  ein, uns ihre Geschichten rund um die Thomaskirche zu erzählen. 

Nachdem wir bereits in der letzten Gemeindeversammlung und in der Gemeindezeitschrift zur Einsendung von Geschichten aufgerufen hatten, haben einige Menschen ihre Erinnerungen aufgeschrieben und eingesandt. Heute nutzen wir den Newsletter zu einem zweiten Aufruf.

Ihre Geschichten sollen  Teil  einer  Broschüre  sein,  die  die  Emmaus-Gemeinde im  Spätsommer 2020  veröffentlichen  wird,  damit  Ihre Erfahrungen in und mit der Thomaskirche im Gedächtnis unserer Gemeinde erhalten bleiben.

Welche Erfahrungen mit der Thomaskirche sind für Sie persönlich wichtig und prägend für Ihr Leben gewesen? Und welche sind bleibend wichtig für die Zukunft der Emmaus-Gemeinde?

Einsendeschluss ist Montag, der 15. Juni 2020.

Texte  und  Fotos, bitte  nach  Möglichkeit  in  elektronischer  Form, an  das Gemeindebüro schicken (buero.emmaus@evdus.de; 0211 991900).

Kommentare

Thomas Bujack
Nein, Erinnerungen an die Thomas-Kirche habe ich keine. Aber im Frühjahr 1961 bin ich dort getauft worden. Es gibt sogar noch eine Außenaufnahme von damals.

Erst seit einigen Wochen wohne ich wieder in meiner Geburtsstadt, ganz in der Nähe zu meinem alten Rethel-Gymnasium, heute Heinrich-Heine-Gesamtschule. So schließt sich knapp vor meinem 60. Geburtstag mancher Kreis.

In den nächsten Wochen hoffe ich auf eine Teilnahme am Gottesdienst noch in der Thomas-Kirche.

Mit besten Grüßen, Thomas Bujack
Elke Boumans-Ray
Guten Morgen, Herr Pfarrer Kläs,

Ich meine mich zu erinnern, dass ich auf einigen Soli Veranstaltungen zu Latein Amerika, südliches Afrika war und dadurch als Erwachsene sehr angesprochen wurde von der Solidarität mit Menschen und der Stellungnahme zu Themen der Zeit. Ich habe mit Ruthild Kühhirt, Malerin aus Ratingen, Partner Kirchen in Namibia besucht

Eine Kollegin hat hier geheiratet.

Eine lebendige, verständliche und verstehende Gemeinde, die zu aktuellen Fragen Stellung bezieht und Menschen in der einen Welt nicht vergisst.

Schönen Sonntag

Freundliche Grüße

Elke Boumans-Ray