GEDANKENZEIT #07 - Das Vaterunser und die Vergebung

GEDANKENZEIT #07 - Das Vaterunser und die Vergebung


# Aus dem Pfarrteam
Veröffentlicht von Lars Schütt am Freitag, 15. Mai 2020, 00:00 Uhr
© Schütt

Von Lars Schütt. Heute wird es ziemlich persönlich! Die GEDANKENZEIT haben wir dieses Mal zu dritt gemacht (Domenica Di Gangi, Judith Uhrmeister und Lars Schütt). Der Grund: Wir dachten, dass wir so in derselben Zeit etwas mehr auf die einzelnen Gedanken eingehen können. Und das hat geklappt. Wir konnten noch ein gutes Stück tiefer ins Thema einsteigen und länger bei interessanten Punkten verweilen. Dabei ist es recht persönlich geworden und am Ende kriegen Judith und ich uns total in die Wolle ;)

Uns hat es Freude gemacht und Euch hoffentlich auch!


Kommentare

Matthias Koch
In der Kirchenbank zu sitzen, zwingt mich, bis zu Ende sitzen zu bleiben. Am Computer kann ich abschalten, wenn mir danach ist. Ich habe 28 Minuten durchgehalten, und als es spannend wurde, hörte das Gespräch leider auf. Das Streitgespräch ist für mich das Interessante, und dafür haben Sie 35 Minuten Zeit nicht genutzt. Also auf ein Neues!
Anregung für das nächste Gespräch:
Fangen Sie mal vorne an: "Vater" bedeutet für mich .....
Warum nicht auch "Mutter"?
Können Sie nicht auch etwas tiefer gehen und erläutern, was es heißt, dass "Gott in uns" ist. Kein Gott im Himmel, sondern unser Herr, Gott, Vater, Mutter in uns!
Wenn ich dem anderen nicht vergeben kann, kann mir Gott auch nicht vergeben. Das heißt, wenn Gott in uns ist, dass wir uns nicht selber vergeben können. Und das frisst uns auf und macht uns krank.
Und für die übernächste Gesprächsrunde:
"Dein Reich komme. Dein Wille geschehe." Diese Bitten gehen - gerade in der heutigen Zeit - ins Leere. Der Liebe Gott wird es schon machen. Genau das nicht! Wer wenn nicht wir kann/muss dafür sorgen, dass sein Reich kommt?! Wenn nicht wir, wer sonst kann dafür sorgen, dass die schöne Welt erhalten wird?! Das Beten entlastet uns nicht von unserer Verpflichtung zur Mitwirkung. Wenn Gott in uns ist, dann erledigt sich der Blick in die Himmel, und wir packen uns an die eigene Nase.